Compliance:API 15HRAPI 15LRAPI 15SAPI 17JAPI 5CTISO 9001

Csi(Tl) Kristallszintillator

Cäsiumiodidkristalle können je nach Dotierung in drei Typen unterteilt werden: CsI(Tl), CsI(Na) und reines CsI. Alle sind farblose transparente kubische Kristalle. CsI(Tl) ist der typischste Alkalihalogenidszintillationskristall neben NaI(Tl).

Seine Lichtausbeute beträgt 45% von derjenigen von NaI(Tl). Sein Emissionsspektrum weist ein breites Band von 350-700 nm und einen Spitzenwert bei 550 nm auf. Sein Emissionsspektrum kann gut mit einem Silizium-Photodetektor (SPD) abgestimmt werden, wodurch das Auslesesystem vereinfacht werden kann. Da die Abklingzeit von der Ionisationskapazität eines Teilchens abhängt, eignet es sich zur Detektion von schweren geladenen Teilchen unter starker γ-Strahlung. Die Lumineszenzeffizienz von CsI(Na) ist ähnlich wie die von NaI(Tl)-Kristallen. Das Emissionsspektrum mit einem Peak bei 420 nm passt gut zu einem Photomultiplier Tube (PMT). Seine Temperaturabhängigkeit ist gering und es kann in Umgebungen mit hohen Temperaturen und im Weltraum eingesetzt werden. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Lumineszenz bei niedrigen Energien (weniger als 20 keV) schnell abnimmt und die Hygroskopizität stärker ist als die von CsI(Tl). Reines CsI-Kristall ist viel weniger hygroskopisch als CsI(Tl). Seine Emission besteht aus der schnellen intrinsischen Lumineszenz (10 ns) mit einem Peak bei etwa 305 nm und einer langsamen Komponente (100-4000 ns) im Bereich von 350-600 nm. Nach intensiven Bemühungen, die langsame Komponente zu unterdrücken, kann das Verhältnis von schnell zu langsam so groß wie vier werden. Die Gesamtlichtausbeute ist so groß wie 4-5% von NaI:Tl. Die mögliche Anwendung dieses Kristalls liegt in seinen schnellen Zeitmessmerkmalen.

Weight 564 kg